
Die meisten kennen vermutlich die Schöpfungsgeschichte aus dem Alten Testament: Es werde Licht, Gott erschafft das Universum, die Erde und schließlich den Menschen. Doch was, wenn ich jetzt sage, dass es in Wirklichkeit zwei Schöpfungen im ersten Buch Mose gibt?[1] Dazu kommt auch noch, dass diese sich vor allem beim Menschen in einem Punkt erheblich unterscheiden: in der Gleichberechtigung. Und woher kommt eigentlich diese Lilith? Adam soll eine andere Frau gehabt haben? Jeder weiß doch, dass es Adam und Eva sind! Oder??
Dieser Artikel widmet sich dem prominenten Mythos der Lilith, die ihren ganz eigenen Weg in die Schöpfungsgeschichte und Moderne gefunden hat. Auch wenn einem der Name ad hoc nichts sagt, lohnt es sich mal weiterzulesen, denn die Geschichte hinter diesem kurzen Namen ist nicht nur interessant, sondern das durchaus revolutionäre Konzept der Lilith findet auch heute noch rege Verbreitungen. Gerade in Fantasy Buchreihen, Serien und Filmen stößt man heute noch auf die dunkle Königin.
Aber ist sie das auch wirklich?

Menschheit in den Kinderschuhen: Mesopotamien
Das habe ich mich gefragt und was mir da noch nicht klar war: Wie tief diese Recherche reichen wird. Ausgelaufen ist die Spur der Lilith nämlich erst im Mesopotamien des Altertums, in den als erste Hochkultur bekannten sumerischen Stadtstaaten. Ähnlich der griechischen Polis gab es keinen sumerischen Staat, sondern Städte, die einzeln Ackerbau betrieben und nur bedingt miteinander kommunizieren konnten. Der sogenannte Fruchtbare Halbmond sorgte für günstige Bedingungen für kulturelle Weiterentwicklung. So entstand die erste anerkannte Form eines Schriftsystems, die Keilschrift, die neben alltäglichen Aufzeichnungen auch mythologische Texte festhielt. Zu nennen ist vor allem das Gilgamesch-Epos, welches gerade mal vor 200 Jahren entdeckt wurde.[2, 3]

Skulptur des Gilgamesch aus dem zweiten Jahrtausend v. Chr. 
Die fünfte Tafel mit Aufschrift des Gilgamesch-Epos 
Karte des Fruchtbaren Halbmondes etwa 7500 v. Chr.
In dieser Zeit (ca. 4000 v. Chr.) sind die ersten Erwähnungen von Lilith zu finden. Die sumerische Religion war aufgrund der Zerstreuung der einzelnen Städte nicht einheitlich.[4] Wie im antiken Griechenland war sie polytheistisch, hatte also nicht nur eine Gottheit, sondern viele.[2] Neben freundlich gesinnten Gottheiten, sogar Schutzgöttern, die die jeweilige Stadt schützten, gab es auch weniger beliebte Gestalten: In der sumerischen Mythologie war der Glaube an die sogenannten Lil-Geister sehr verbreitet: Lilu, Lilitu und Ardat Lili waren als Trio und dämonische Quälgeister bekannt. Abgeleitet vom sumerischen Wort für Wind sorgten sie als Geisterwesen für Chaos. Unteranderem waren sie ein Erklärungsversuch für das natürliche Phänomen der Unfruchtbarkeit, das später als zugeschriebene Eigenschaft der Lilith bekannt wird.[5, 6]
Doch neben den aggressiven Lil-Geistern trieb noch eine weitere Figur ihr Unwesen: die Göttin Lamashtu. Sie gilt zum einen aufgrund linguistischer Auffälligkeiten und zum anderen wegen ihrer Eigenständigkeit als Göttin. Sie soll sogar die Tochter der Hauptgottheit Anu gewesen sein, der sie aufgrund ihrer Gräueltaten auf die Erde verbannte. Anders als bei den Lil-Dämonen handelte sie nämlich nicht nach Anweisungen, sondern auf eigenen Willen. Sie sorgte für Unfruchtbarkeit, Fehlgeburten und soll sogar Kinder entführt haben. Es ist also sehr nachvollziehbar, dass die Sumerer mit Amuletten und Zauberformeln versuchten, diese bösen Gestalten von sich fernzuhalten. [5, 6, 7]

Schutzamulette gegen Lamashtu aus dem heutigen Irak 
Lamashtu in Keilschrift 
Schutztafel gegen Lamashtu, Louvre 
Zeichnung der Lamashtu von Elizaveta Gubanova
Doch die mit Abstand wichtigste Göttin war Inanna (später auch Ishtar genannt). Sie war die bedeutendste weibliche Göttin und erreichte teilweise eine Relevanz, die über der des Anu, (in einigen Quellen) ihrem Vater, stand. Sie stand für vieles: Liebe, Krieg, Fruchtbarkeit, den Himmel etc. Ishtar war eine dynamische Gottheit. Abhängig vom Kontext nahm sie unterschiedliche Attribute, Eigenschaften und Persönlichkeiten an. Dies nennt Lahn „Hybridgottheit“.[8, 9, 10]

Akkadischer Stempel von Ishtar 
Abdruck von Ishtar 
Terracotta-Tafel von Ishtar aus dem 18. Jahrhundert v. Chr.
Doch wie hilft dies nun bei der Suche nach Lilith?
Die Reise geht weiter: Mythen auf Wanderschaft
Über die Jahrhunderte wandelte sich das antike Mesopotamien. Kulturen vergingen und erblühten. Austausch fand statt.[11] Die Einflüsse der sumerischen Kultur sind im gesamten semitischen Raum dieser Zeit zu finden. So wanderten die Mythen, teilweise bloße Konzepte und grobe Ideen in die jüdische und über die Babylonier in die hellenistische Kultur.
Beispielsweise ist bereits in der griechischen Mythologie die Lamia bekannt.[12] Ein Schreckenswesen, das zum einen Teil aus Schlange und zum anderen aus Mensch besteht. In der Vulgata Bibel, der populärsten Bibelübersetzung des Mittelalters, wird das hebräische Wort „ לילית“ („lilit“) mit „Lamia“ übersetzt. [13, 14, 15]

Lilith im jüdischen Diskurs und in der Bibel
Im jüdischen Volksglauben ist Lilith schon früh sehr präsent. Als Nachtgespenst steht sie in der Tradition der Lil-Geister und scheint eine Bedrohung für werdende Mütter zu sein. Doch auch das Wesen Lamashtus findet sich in ihr wieder: Sie soll Männer verführen und vor allem nachts Kinder verschleppen und mit Krankheiten belegen. Zu diesem Zweck wurden auch Abwehrtipps gegeben. Kabbalistische Rabbis wiesen Männer an nicht mehr allein zu schlafen und für Schwangere und Kinder wurden Schalengefäße gestaltet, die mit Bildern und Zauberformeln versehen waren, um Lilith abzuwehren.[14, 16, 17]
Zauberschalen, die Lilith vertreiben oder sogar fangen sollten, aus Persien
Gegen das Jahr 700 n. Chr. wurde dem lange vorherrschenden Konzept Liliths nochmal eine neue Dimension hinzugefügt. Im „Alphabet“ des Ben Sira (gelegentlich auch Pseudo-Ben Sira) wird Lilith als erste Frau Adams in die alttestamentliche Schöpfungsgeschichte integriert:
Gott erschuf das erste Menschenpaar aus der Erde, Adam und Lilith. Sie waren gleichberechtigt geschaffen. Als Adam Lilith jedoch unterwerfen wollte und sie sich wehrte, gab es Streit im Paradies. Lilith beschloss Eden zu verlassen, weil Adam nicht einsichtig war. Sie sprach den unaussprechlichen Namen Gottes aus, was ihr solche Macht verlieh, dass sie davonflog. Adam wandte sich an den Schöpfer und dieser schickte drei Engel hinter der ersten Frau her. Als diese sie zurückbringen wollten, weigerte sie sich und musste dafür in Kauf nehmen, dass jeden Tag 100 ihrer Kinder sterben. Sie würde fortan nachts Kinder heimsuchen und sie in den ersten Lebenswochen krank machen.[18] Nun schuf Gott eine zweite Frau für Adam, diese nun anders als Lilith aus Adams Rippe. Sie unterwarf sich: Damit war das offizielle erste Paar geschaffen.

Dieser Interpretation liegt einer schon damals alten Diskussion zugrunde, die die doppelte Schöpfung in Genesis betrifft. Dabei werden die beiden ersten Menschen zunächst beide aus Erde geschaffen. Einige Zeilen weiter taucht dann eine zweite Schöpfung auf, bei der zunächst Adam und aus seiner Rippe dann Eva geschaffen wird. Für Fundamentalisten, die an die Unfehlbarkeit des „Wort Gottes“ glaubten war dies eine Diskrepanz, die ausgemerzt werden musste. So setzten viele, unter anderem eben auch Ben Sira, Lilith, eine sowieso bereits bekannte Figur ein. So wurde zum einen die Lücke zwischen den Schöpfungen gefüllt und zum anderen ein abschreckendes Beispiel für rebellierende Frauen geschaffen, was den Geistlichen dieser Zeit beides sehr dienlich war. Die Erkenntnis, die wir heute haben, dass die beiden Schöpfungsgeschichten von unterschiedlichen Autoren stammen und aus anderen Gründen hintereinanderstehen, passt nicht in diese nun so passende Geschichte.[19] Dies ist aber auch nicht weiter wichtig, denn das hat dem Mythos nicht geschadet, im Gegenteil:
Lilith wurde durch das Alphabet von Ben Sira, was auch immer er wirklich bezwecken sollte, in ihre stärkste Form erhoben. Sie galt aufgrund ihrer Bestrebungen gegen Gott als dämonisch und wurde teilweise als Gattin Satans oder gar der Teufel selbst identifiziert.[14, 20] Die Schlange, die später Adam und Eva zum Baum der Erkenntnis verführt, wurde als Abbild Liliths gesehen.

Mit der De-Dämonisierung des Judentums geriet Lilith zunehmend in Vergessenheit. Einzelne Religionswissenschaftlerinnen erklären sogar zynisch, dass sie quasi „wegübersetzt“ wurde, da zum Beispiel in Jesaja 34, 14 „lilit“ aus dem Hebräischen teilweise nur noch als „Nachtgespenst“ und „schreiender Vogel“ übersetzt wird.[21, 27] Heute kommt sie vor allem in Fantasy Literatur wie „Shadowhunters“, „True Blood“ und „Chilling Adventures of Sabrina“ vor.[22, 23, 24] Auch Feminist*innen schnappten sich dieses Bild der emanzipierten Frau, die sich ihrer Freiheit wegen sogar gegen Gott stellt.[25]
Lilith – eine Hybridgottheit
Wie man sieht, hält sich der Lilith-Mythos hartnäckig. Einst verschmelzen gefährliche sumerische Geister und eine Dämonen-Göttin mit der obersten Göttin ihrer Zeit. Statt ihren Einfluss zu verlieren, wird Ishtar dämonisiert und behält ihre Stellung nun nur als Abschreckungsbeispiel.[26] Ihren Höhepunkt erreicht sie als Lilith, wie sie sich zum Entrüsten der damaligen (natürlich männlichen) Rabbis in der Rolle der ersten Frau Gott widersetzt. So wird die selbstbestimmte Lilith nun als teuflisch abgetan, während die brave Eva heiliggesprochen wird.[27, 28, 29]

„Burney-Relief”, das die “Königin der Nacht” abbildet (Es herrscht ein akademischer Streit darüber, ob es Ishtar oder vielleicht sogar Lilith abbildet) 
Burney-Relief farblich rekonstruiert gemäß gefundenen Pigmentspuren auf der Plastik
Heute blicken viele Religionswissenschaftler*innen durch diese Fassade der patriarchalen Erzählweise und erkennen die Sprengkraft einer solch starken Frauenfigur, gerade in der damaligen Zeit, und wieso man sie so schnell loswerden musste.
Moderne Interpretationen heben verborgene Züge Liliths Persönlichkeit hervor und sehen beispielsweise die angeblichen Kindesentführungen als Verdrehung ihrer Figur. Lilith soll nachts stattdessen sogar als Wächterin über die Kinder gewacht haben, da sie selbst aufgrund Gottes Strafe keine behalten konnte. So wird weniger ihr Zorn als ihre Trauer über den Preis, den sie für ihre Unabhängigkeit und Freiheit zu zahlen hatte, in der Vordergrund gestellt. Aus der bösen Hexe wird so die verzweifelte Frau, die sich nach ihren Kindern sehnt. Welcher Erzählweise man mehr Glauben schenken möchte, muss man selbst entscheiden; die Figur Lilith gibt beides her.
Am Ende heißt es:
YOU DECIDE

böse Dämonin? 
verstoßene Göttin?
Auf ihrer Reise ging Lilith in über 6000 Jahren durch etliche Kulturen, Epochen und Religionen. Wichtig zu betonen ist vor allem, dass sie dies aber nie eigenständig tat. Sie ist eine Figur, ein Konzept, das interpretiert, angepasst und teilweise verbogen wurde, um bestimmten Interessen zu dienen. Der Religionswissenschaftler Kocku von Stuckrad formulierte es sehr treffend:
In most cases, the interpretation tells more about the interpreter than about the source interpreted.
Kocku von Stuckrad [26]

Diskurs in der Geschichtswissenschaft
Eine der vielen Fragen, die mir bei dieser Recherche aufgekommen sind, ist nach der Objektivität. Gerade Autoren der älteren Paper haben trotz der offensichtlichen feministischen Motive, die Hinter dem Schöpfungsmythos nach Ben Sira stehen, unkritisch die Narrative der Vordenkenden reproduziert. Das kann am Authority Bias liegen (siehe hier) oder aber an etwas grundsätzlicherem:
Kann Geschichte objektiv sein? Unbeeinflusst durch den Hintergrund der Historiker*innen? Beziehungsweise: Soll sie das überhaupt?
Neue Frage, falscher Rahmen. Darum wird es wohl mal in einem anderen Artikel gehen.
Quellen
[1] Gen 1, 27 f. und Gen 2, 21 ff.
[2] Roberts, J.M. (2003) ‘Mesopotamien in der Frühzeit’, in Knaurs Illustrierte Weltgeschichte – Vorgeschichte und Antike: Von den Ursprüngen der Menschheit bis zum römischen Reich. Augsburg: Verlagsgruppe Weltbild GmbH, pp. 80–103.
[3] Wawro, G. (2013) ‘Zwischen zwei Strömen’, in Atlas der Weltgeschichte – Von 10.000 v. Chr. bis heute. Potsdam: h.f.ullmann publishing GmbH, p. 50 f.
[4] Michaelis, H. (1969) ‘Das Sumerische Jahrtausend (um 3100-1955 v. Chr.)’, in Die Große Illustrierte Weltgeschichte. Rheda: Verlag für Wissen und Bildung, pp. 227–250.
[5] Mondriaan, M.E. (2005) ‘Lilith and Eve – wives of Adam’, Old Testament Essays, 18(3), pp. 752–762. Zu finden unter: https://doi.org/10.10520/EJC85723.
[6] Trattner, K. (2013) ‘Von Lamastu zu Lilith. Personifikationen des weiblichen Bösen in der mesopotamischen und jüdischen Mythologie’, Disputatio Philosophica, pp. 109–118.
[7] Emrys, W. (2018) ‘The Transformations of a Goddess: Lillake, Lamashtu, and Lilith’. Zu finden unter: https://doi.org/10.13140/RG.2.2.33964.62085.
[8] Black, J. and Green, A. (1992) ‘Inana (Istar)’, An Illustrated Dictionary: God, Demons and Symbols of Ancient Mesopotamia. London: The British Museum Press.
[9] The Editors of Encyclopaedia Britannica (2022) ‘Ishtar’, Encyclopedia Britannica. Available at: https://www.britannica.com/topic/Ishtar-Mesopotamian-goddess (Accessed: 30 December 2022).
[10] Lahn, M.K. (2014) Die Göttin Qedeschet – Genese einer Hybridgottheit. Doktor der Philosophie. Universität Hamburg. Available at: https://d-nb.info/1073970337/34.
[11] Mark, J.J. (2018) ‘Mesopotamia’, World History Encyclopedia. World History Encyclopedia. Available at: https://www.worldhistory.org/Mesopotamia/.
[12] The Editors of Encyclopaedia Britannica (2022) ‘Lamia’, Encyclopedia Britannica. Zu finden unter: https://www.britannica.com/topic/Lamia-Greek-mythology.
[13] Biblia Sacra Vulgata (VUL), zur Verfügung gestellt von der Deutschen Bibelgesellschaft. Zu finden unter: https://www.die-bibel.de/bibeln/online-bibeln/lesen/VUL/ISA.34.14
[14] Frey-Anthes, H. (2007) ‘Lilit’, Das Wissenschaftliche Bibellexikon im Internet. Deutsche Bibelgesellschaft. Zu finden unter: https://www.bibelwissenschaft.de/fileadmin/buh_bibelmodul/media/wibi/pdf/Lilit__2018-09-20_06_20.pdf.
[15] Resnick, I.M. and Kitchell Jr., K.F. (2007) ‘“The Sweepings of Lamia”: Transformations of the Myths of Lilith and Lamia’, in Religion, Gender, and Culture in the Pre-Modern World. New York: Palgrave Macmillan, pp. 77–104.
[16] Rudwin, M. (1930) ‘The Legend of Lilith’, The Open Court, September, pp. 513–521. Zu finden unter: https://opensiuc.lib.siu.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=4318&context=ocj
[17] Ben-Amos, D. (2016) ‘From Eden to Ednah – Lilith in the Garden’, Biblical Archaeology Review, pp. 54–58.
[18] Jewish Women’s Archive (no date) ‘Alphabet of Ben Sira 78: Lilith’. Zu finden unter: https://jwa.org/media/alphabet-of-ben-sira-78-lilith.
[19] Moskala, J. (2011) ‘A Fresh Look at Two Genesis Creation Accounts: Contradictions?’, in Andrews University Seminary Studies. 1st edn. Andrews University Press, pp. 45–65. Available at: https://digitalcommons.andrews.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=3127&context=auss.
[20] Moore, S.J. (2006) ‘Myth and Motif: Lilith in Jewish Tradition’. Zu finden unter: https://www.academia.edu/11975779/Myth_and_Motif_Lilith_in_Jewish_Tradition.
[21] Blair, J.M. (2008) De-Demonising the Old Testament – An Investigation of Azazel, Lilith, Deber, Qeteb and Reshef in the Hebrew Bible. Doctor of Philosophy. University of Edinburgh. Zu finden unter: https://era.ed.ac.uk/handle/1842/3480.
[22] Tink, C. (2020) From villainous vixen to feminist icon: a critical analysis of Lilith in Shadowhunters (2016–2019) and The Chilling Adventures of Sabrina (2018–). Magister Atrium. University of Pretoria. Zu finden unter: https://repository.up.ac.za/bitstream/handle/2263/78305/Tink_Villainous_2020.pdf?sequence=3.
[23] Reijnierse, I. (2021) Selling the Third Wave: Lilith’s Legend and Commodified Feminism in Chilling Adventures of Sabrina. Bachelor of Arts. Utrecht University. Zu finden unter: https://studenttheses.uu.nl/handle/20.500.12932/39684.
[24] Trattner, K.M. (2014) ‘we are the children of Lilith’ Religionswissenschaftliche Betrachtungen zur Transformation der Figur Lilith am Beispiel der TV-Serie TRUE BLOOD. Master of Arts. Karl-Franzens-Universität Graz. Zu finden unter: https://unipub.uni-graz.at/obvugrhs/content/titleinfo/308671/full.pdf.
[25] Plaskow, J. (1972) ‘The Coming of Lilith’. Auszug zu finden unter: https://jwa.org/media/coming-of-lilith-by-judith-plaskow.
[26] Kinrich, L. (2011) ‘Demon at the Doorstep: Lilith as a Reflection of Anxieties and Desires in Ancient, Rabbinic, and Medieval Jewish Sexuality’. Pomona Senior Theses. Zu finden unter: https://scholarship.claremont.edu/pomona_theses/4/.
[27] Stuckrad, K. von (2001) ‘Constructing Femininity — the Lilith Case’, in. Zu finden unter: https://www.kockuvonstuckrad.com/wp-content/uploads/2019/03/lilith.pdf.
[28] Ayers, M.Y. (2013) ‘Lilith: Repository for Masculine Shame’, in Retold Feminine Memoirs: Our Collective Past and Present, pp. 1–9. Zu finden unter: https://doi.org/10.1163/9781848881921_002.
[29] Williamson, J. (2020) ‘The Evolution of Lilith: the World’s First Feminist’. Zu finden unter: https://www.towson.edu/cla/scholarships/documents/williamson_justin_original_paper_05_24_2021.pdf.



